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Musikjournalismus und Digitalisierung

13. Dezember 2016
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Holger Hettinger, Albrecht Selge, Wolf Kampmann und Martin Lücke diskutierten zum Thema Musikjournalismus und Digitalisierung im Deutschlandradio Kultur

Im Deutschlandradio Kultur fand am Mittwoch den 7. Dezember im Konferenzsaal Dresden die Podiumsdiskussion „Musikjournalismus und Digitalisierung“ statt. Auf Einladung von Dr. Holger Hettinger, Musikchef vom Deutschlandradio Kultur und langjähriger Professor für Journalismus am Campus Berlin der Hochschule Macromedia, diskutierten der Literat und Blogger Albrecht Selge, der freie Journalist und Dozent Wolf Kampmann sowie Prof. Dr. Martin Lücke, Professor für Musikmanagement, über die analoge und digitale Zukunft des Musikjournalismus.

(Berlin) Der gesamte Journalismus befindet sich seit Jahren im Umbruch. Da ist der Musikjournalismus keine Ausnahme. Auf der einen Seite wird, auch in den Medien, ständig von der Krise des Musikjournalismus gesprochen. Auf der anderen Seite existieren noch immer hunderte Musikmagazine, die sich einer treuen Leserschaft erfreuen. Zudem zeigen erfolgreiche Neugründungen wie Mint, ein Fachblatt für Vinylliebhaber, dass sich das Medium Zeitschrift noch immer großer Beliebtheit erfreut, wenn, so Wolf Kampmann, es richtig aufgebaut ist und den Lesern einen Mehrwert zu zahllosen kostenlosen Berichten im Internet bietet. Kampmann berichtete zudem ausführlich über das erst kürzlich gestartete Projekt „Spam„, ein genreübergreifendes Onlinemusikmagazin, das als Forschungsprojekt dient und maßgeblich von der Hochschule hdpk finanziert wird. Kampmann und seine Mitstreiter wollen damit versuchen, dem Qualitätsjournalismus eine Heimstadt zu bieten.

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Ausgestellte Musik – Tagung zu Musikausstellungen an der Folkwang Universität der Künste, Essen

13. Dezember 2016

 

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Essen: Museen und ihre Ausstellungen begeistern weltweit Millionen Besucher. Sie sind ein Ort der Erholung und der Bildung und ein wichtiges kulturelles, schützenswertes Gut. Musikausstellungen spielen dabei eine besondere Rolle, denn oftmals stellt sich die Frage, auf welche Art und Weise Musik überhaupt ausgestellt werden kann.

 

Zu diesem Thema findet derzeit an der Folkwang Universität der Künste in Essen unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Meyer ein mehrjähriges DFG-Forschungsprojekt statt, das das Thema Musikausstellungen in den Fokus nimmt. Im Rahmen dessen organisierte Prof. Meyer am 24. und 25. November mit seinen Projektmitarbeitern ein international besetztes und interdisziplinäres Symposium unter der Überschrift Ausgestellte Musik. Die knapp 20 Vorträge beleuchteten insgesamt ganz unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Musikausstellungen, sowohl theoretisch als auch praktisch.

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We’re only in it for the money – Martin Lücke kuratiert Ausstellung im rock’n’popmuseum Gronau

16. November 2016
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Ein Blick hinter die Kulissen der Musikwirtschaft: Sonderausstellung „We’re only in it for the money“ im rock’n’popmuseum Gronau.

Am 28. Oktober fand im rock’popmuseum in Gronau die Eröffnung der Ausstellung „We’re only in it for the money“ statt. Kuratiert hat die Ausstellung Martin Lücke, Professor für Musikmanagement an der Hochschule Macromedia Berlin. Unterstützung erhielt er im Rahmen eines studentischen Lehrprojekts durch die angehenden Musikmanager Ellen Bäuerle und Patrick Liegl. Für alle Seiten war die Erstellung dieser Wanderausstellung, die bis Mitte Februar 2017 in Gronau zu sehen sein wird, ein besonderes Highlight.

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International Journal of Music Business Research – Oktober 2016, Vol. 5, No. 2 — Musikwirtschaftsforschung

9. November 2016

Die Oktober-Ausgabe des Internationalen Journals of Music Business Research versammelt drei Beiträge, die sich mit dem Themen Psychologie des Musikstreamings, der ökonomischen Relevanz von Musiker-Biografien und mit ästhetischen Präferenzen bei Entscheidungsprozessen in phonografischen Unternehmen befassen. Im Beitrag von Geoff Luck vom Finnischen Zentrum für interdisziplinäre Musikforschung der Universität Jyväskylä) – “The Psychology of Music Streaming […]

über International Journal of Music Business Research – Oktober 2016, Vol. 5, No. 2 — Musikwirtschaftsforschung

Career Centers at Music Universities

14. Oktober 2016

Wien: Die inzwischen 6. Vienna Music Business Research Days (VMBRD) in Wien standen in diesem Jahr unter dem Motto Selbstmanagement im digitalen Zeitalter. Die gesamt Musikwirtschaft hat sich in den letzten fast zwei Jahrzehnten bekanntlich grundlegend gewandelt, dem Thema Selbstvermarktung, Selbstmanagement oder DIY kommt in diesem Zusammenhang eine immer größere Bedeutung zu.

Prof. Dr. Martin Lücke, Head of Media School am Campus Berlin und Leiter der Studienrichtung Musikmanagement war von den Veranstaltern der VMBRD als Keynote-Speaker eingeladen, um seine Forschungen zum Thema Career Center an Musikhochschulen einem internationalen Publikum zu präsentieren. Dabei steckt die Erforschung der Frage, ob und wie Musikhochschulen ihre Studierenden auf die realen Verhältnisse der Musikwirtschaft abseits der wenigen, weil lukrativen Orchesterstellen heranführen, noch in den Kinderschuhen. Denn allein von den 24 staatlichen Musikhochschulen in Deutschland besitzen derzeit nur fünf ein eigenes Career Center. Andere Länder wie z.B. die USA weisen hingegen eine viel längere Tradition dieser Serviceeinrichtungen auf. Umso wichtiger war es, diese Thematik in einem frühen Stadium bereits in einem internationalen Kontext zu diskutieren. Weiterlesen …

Die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

11. Oktober 2016

Die 7. Vienna Music Business Research Days zum Thema “Self-Management in the Digital Music Business” sind schon wieder Geschichte. MusikwirtschaftsforscherInnen aus aller Welt versammelten sich zum…

Quelle: Die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

Ankündigung Ausstellungseröffnung: »We’re Only in It for the Money – Musik als Wirtschaftsfaktor« – 28.10.2016, rock’n’popmuseum Gronau

2. Oktober 2016

Eröffnung: 28. Oktober 2016, rock’n’popmuseum Gronau

We’re only in it for the money: Seit Jahrhunderten ist Musik ein zentrales Kulturgut, aber auch ein wichtiges Wirtschaftsgut. Musik ist für viele Konsumenten Mittel zur Unterhaltung und Entspannung, ein Sammlerobjekt und vor allem für junge Menschen immer auch Identitätsbildend. Und gleichzeitig leben von der Musik zahlreiche Autoren und Künstler, Labels und Verlage, Veranstalter und Medien, Musikalienhändler und Tonstudios.
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